2018年2月28日 星期三

Teure Folgen der Diesel-Fahrverbote / Verlierer in der Vincenz-Affäre

Jeden Morgen die News der Wirtschaftsredaktion.
 
 
Dieter Bachmann Redaktor NZZ Wirtschaft
Lieber Herr Steven
Das Leipziger Diesel-Urteil trifft nicht nur die Autokonzerne, sondern auch Händler, Besitzer und künftige Käufer, wie unser Deutschland-Korrespondent schreibt. Und: Wären in der Schweiz eigentlich auch Fahrverbote möglich, wie sie nun in Deutschland drohen?
Mit der Strafanzeige gegen Pierin Vincenz hat der Wirbel um den ehemaligen Raiffeisen-Chef einen neuen Höhepunkt erreicht. Vieles deutet darauf hin, dass in dieser Affäre am Schluss nur Verlierer dastehen. Zum Kommentar
In diesem Jahr soll ein Teil des Energieriesen Saudi Aramco an die Börse gehen. Ein hoher Erdölpreis wäre dafür vorteilhaft, doch dieser schwankt. Haben die Saudi den idealen Zeitpunkt für die Publikumsöffnung verpasst? Unser Korrespondent hat die Situation im Wüstenreich analysiert. Zum Fokus der Wirtschaft
Das Online-Portal Sarawak Report, das bereits den 1MDB-Skandal ins Rollen gebracht hat, erhebt schwere Vorwürfe gegen Malaysias Regierungschef. Erneut geht es um Milliarden.
Noch vor wenigen Jahren wusste kaum jemand, was sich hinter dem Begriff «Fintech» verbirgt. Unterdessen schwimmen die Schweizer Startups in dieser Branche im Geld, wie eine neue Studie zeigt.
Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre und einen schönen Tag.
Was heute wichtig wird
  • Die EU informiert über die Verhandlungen zur Verschärfung der Entsende-Richtlinie
  • Der neue Chef der US-Notenbank Fed Jerome Powell spricht vor dem Senat. Am Dienstag zeigte er sich vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses offen für mehr Zinsschritte in diesem Jahr als bisher erwartet worden waren
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Meistgelesene Artikel
Die Justiz eröffnet ein Strafverfahren gegen Ex-Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz. Gegen den früheren Raiffeisen-Chef und Aduno-Präsident Pierin Vincenz ist wegen des Verdachts auf ungetreue Geschäftsführung ein Strafverfahren eröffnet worden. Anzeige eingereicht haben die Kreditkartengesellschaft Aduno und Raiffeisen. Zum Artikel
Was die Fahrverbote für den Autofahrer bedeuten: Ein Urteil erschüttert die deutschen Autofahrer. Doch was bedeutet das Verdikt genau? Und darf man als Schweizer Diesel-Fahrer noch nach Deutschland? Die wichtigsten Fragen im Überblick.
Sollte Vincenz verurteilt werden, blieben nur Verlierer zurück. Staatsanwälte des Kantons Zürich ermitteln wegen ungetreuer Geschäftsführung gegen den ehemaligen Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz. Bei einem Schuldspruch fiele ein Schatten auf die Raiffeisen-Gruppe. Zum Kommentar
Vom syrischen Krieg in die türkische Schattenwirtschaft: Über drei Millionen Syrer sind seit Ausbruch des Bürgerkrieges in die Türkei geflüchtet. Trotz Hürden haben manche eine neue wirtschaftliche Existenz aufgebaut, oft im informellen Sektor. Zum Fokus der Wirtschaft
Die Schweiz ist kein «Diesel-Land»: Anders als ihre Nachbarländer hat die Schweiz den Konsum von Dieseltreibstoff nie mit spezifischen steuerlichen Anreizen gefördert. Vorstösse in diese Richtung fanden keine Mehrheiten. Zum Artikel
 
Jetzt auf Wirtschaft
 
Jetzt auf Finanzen
Kommt es nun zum Yen-Rally? Euro, Dollar und Franken halten sich bezüglich Bewertung in etwa die Waage. Der Yen dagegen erscheint auf breiter Front unterbewertet zu sein.
An der Schweizer Börse ersetzen ETF die strukturierten Produkte. Exchange-Traded Funds sind einer der Wachstumsträger der Schweizer Börse SIX. Viel Hoffnung ruht auf Nischenprodukten wie Smart-Beta-ETF.
Wenn Rendite und Kursverlauf das Gleiche zeigen, aber Unterschiedliches bewirken: So unterschiedlich verhalten sich Investoren, wenn sie als Entscheidungsgrundlage zum Aktienkauf Rendite-Angaben erhalten statt den Kursverlauf. Obwohl sie eigentlich das gleiche Resultat zeigen.
 
 
Devisen
EUR/CHF 1.15314 +0.16 %
USD/CHF 0.94458 +0.02 %
GBP/CHF 1.30047 +0.12 %
BRL/CHF 0.291399 +0.01 %
AUD/CHF 0.73065 -0.35 %
 
Indizes
SMI 8906.38 -0.96 %
SPI 10258.63 -0.94 %
DAX 12435.85 -0.44 %
ATX 3476.04 +1.36 %
FTSE 7231.91 -0.69 %
EURO STOXX 50 3438.96 -0.55 %
DJ INDUSTRIAL 25029.2 -1.50 %
S&P 500 2713.83 -1.11 %
NIKKEI 21724.47 -1.56 %
 
Rohstoffe
Ölpreis (Brent) 64.8 +0.11 %
S&P GSCI INDEX 443.8733 +0.11 %
GOLD CHF/KG 39924 -0.21 %
 
 
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YB rüttelt heftig an der Hierarchie

Ihr Update aus dem Ressort Sport der «Neuen Zürcher Zeitung».
 
 
Lieber Herr Steven
Hier sind die neuesten und beliebtesten Artikel aus dem Ressort Sport für Sie.
 
Unsere Empfehlungen
 
 
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Hacker dringen in deutsches Regierungsnetz ein / Spotify soll als «direktes Listing» an die Börse / Schweizer Wirtschaft wächst im vergangenen Jahr

Ihr Morgen-Briefing der «Neuen Zürcher Zeitung».
 
 
Daniel Wechlin Stellvertretender Chefredaktor
Lieber Herr Steven
«Unsere Truppen werden kämpfen, um zu siegen», kommentierte der amerikanische Präsident Trump unlängst die Lage im kriegsgeplagten Afghanistan. Nun wird Washingtons Strategie am Hindukusch konkreter: Die Amerikaner setzen wieder mehr Bodentruppen ein, im Eiltempo werden 6000 Instruktoren eingeflogen, aus der Luft werden Drogenlabors bombardiert. Was dies zu bedeuten hat, lesen Sie in der Analyse «Die Taliban zurückschlagen» von Auslandredaktor Andres Wysling. Bewegung gibt es aber auch auf dem politischen Feld: Kabul hat die Taliban zu neuen Friedensgesprächen eingeladen und in Aussicht gestellt, die islamistischen Aufständischen als politische Partei anzuerkennen. «Ein bisschen Hoffnung für Afghanistan», lautet dazu der Kommentar von unserem Korrespondenten Volker Pabst.
Von Hollywood aus gelingt einer von Prominenz durchwirkten Opfer-Bewegung derzeit unter dem Schlagwort #MeToo im Eiltempo, was der jahrzehntelange Kampf um Gleichberechtigung kaum erreicht hat: gesellschaftliche Fakten schaffen. Hiess es jahrzehntelang «Wer schreit, hat unrecht», so gilt seit #MeToo: «Wer leidet, hat recht.» Aber bringt es uns wirklich weiter, wenn sich die notwendigen gesellschaftlichen Fortschritte ins Therapeutische, also Private, verschieben? «Und was ist mit dem Kino, das gleich mit der Frau auf der Couch landet?», fragt die Autorin Heike-Melba Fendel in ihrem Artikel.
Spätestens seit der Schliessung der offenen Drogenszene in Zürich Mitte der 1990er Jahre gilt Heroin in der Schweiz als Verliererdroge. In den USA ist der Stoff allerdings begehrter denn je, Zehntausende von Menschen sterben jährlich an einer Überdosis. Obwohl die kontrollierte Heroinabgabe nach Schweizer Vorbild von vielen europäischen Ländern übernommen wurde, ist sie für die USA noch keine Option. NZZ Format hat sich in der Stadt Huntington in West Virginia umgeschaut, die als Epizentrum der Heroin-Epidemie gilt.
In Südafrika beginnt eine neue Ära. Nach wochenlangem Ringen mit der eigenen Partei hat Jacob Zuma seinen Rücktritt erklärt, sein Stellvertreter Cyril Ramaphosa ist der neue Präsident und Hoffnungsträger Südafrikas. Der Machtwechsel weckt vor allem in der Wirtschaft des Landes grosse Erwartungen. Claudia Bröll geht in der neuesten Ausgabe von «NZZ Global Risk — das Weltgeschehen in Szenarien» der Frage nach, wie realistisch ein erfolgreicher Neustart für Afrikas grösste Volkswirtschaft ist. Der Premium-Newsletter ist exklusiv für Abonnenten der NZZ verfügbar: Hier können Sie ihn abonnieren. Sie besitzen noch kein Abo? Sichern Sie sich «NZZ Global Risk» mit einem Probeabonnement.
 
Was heute wichtig ist
Hacker dringen in die IT-Systeme der deutschen Regierung ein. Der Angriff in der Bundesverwaltung sei isoliert und unter Kontrolle, teilte das Innenministerium am Mittwochabend mit. Das Ausmass der Attacke sei nicht nicht abzusehen, jedoch berichten Nachrichtenagenturen von angeblich entwendeten Daten. In Verdacht steht die mit russischen Geheimdiensten in Verbindung gebrachte Gruppe APT 28
Die Schweizer Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 1% gewachsen. Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft am Donnerstagmorgen mit. Positive Impulse kamen vom verarbeitenden Gewerbe, vom Baugewerbe sowie von den meisten Dienstleistungsbranchen, darunter insbesondere die Finanzdienstleistungen.
Die Kommunikationschefin Hope Hicks des amerikanischen Präsidenten Donald Trump tritt zurück. Sie war nur einen Tag vor ihrer Rücktrittsankündigung mehr als acht Stunden vom Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses zur russischen Einflussnahme auf die Präsidentenwahl befragt worden. Der offizielle Grund für ihren Rücktritt ist jedoch unklar. Hicks war eine der engsten Weggefährtinnen des Präsidenten. Zum Bericht
Der Flughafen Genf ist wegen Schneefalls gesperrt. Eine Sprecherin des Flughafens riet Reisenden, sich derzeit nicht zum Flughafen zu begeben. Die Passagiere sollen sich stattdessen bei ihrer Fluggesellschaft erkundigen, ob und wann ihr Flug allenfalls trotzdem stattfindet. Der Flughafen will um 9 Uhr die Situation neu beurteilen.
Der Spotify-Börsengang soll als «direktes Listing» über die Bühne gehen. Demnach sollen an der New York Stock Exchange (NYSE) Aktien im Wert von 1 Milliarde Dollar angeboten werden. Das Unternehmen wird mit rund 23 Milliarden Dollar bewertet. Der Börsengang des schwedischen Musik-Streaming-Dienstes dürfte einer der grössten im Technologiebereich der letzten Jahre werden.
Der amerikanische Präsident Donald Trump spricht sich für strengere Waffengesetze aus. Bei einem überparteilichen Treffen sagte Trump, man müsse sich für eine Verschärfung des Waffenrechts einsetzen. Gleichzeitig sollen aber auch bestimmte Lehrer mit Waffen ausgestatten werden. Die Attentäter sollten nicht davon ausgehen, dass nur sie bewaffnet sind. 
Der FC Zürich trifft im Cup-Final auf die Berner Young Boys. Am Mittwochabend hatte sich die Fussballmannschaft von Ludovic Magnin mit 2:1 gegen die Grasshoppers durchgesetzt. Das Finale findet am 27. Mai statt, der Austragungsort des Spiels wird voraussichtlich Ende Woche mitgeteilt. Zur Person: Ludovic Magnin | Zur Person: Thomas Bickel | Zum Quiz
Was wir im Auge behalten
Das Europaparlament tagt in Brüssel. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Abstimmungen zum Rechtsstaatsverfahren gegen Polen, sowie ein Gesetzentwurf zum Stopp von grenzüberschreitenden Steuersparmodellen. Update im Verlauf des Tages erwartet
 
Unsere Leser empfehlen
 
 
Devisen
EUR/CHF 1.15242 +0.10 %
USD/CHF 0.94516 +0.08 %
GBP/CHF 1.30077 +0.14 %
BRL/CHF 0.291605 +0.09 %
AUD/CHF 0.73057 -0.36 %
 
Indizes
SMI 8906.38 -0.96 %
SPI 10258.63 -0.94 %
DAX 12435.85 -0.44 %
ATX 3476.04 +1.36 %
FTSE 7231.91 -0.69 %
EURO STOXX 50 3438.96 -0.55 %
DJ INDUSTRIAL 25029.2 -1.50 %
S&P 500 2713.83 -1.11 %
NIKKEI 21724.47 -1.56 %
 
Rohstoffe
Ölpreis (Brent) 64.72 -0.02 %
S&P GSCI INDEX 443.3666 0.00 %
GOLD CHF/KG 39924 -0.21 %
 
 
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Jäher Rückschlag für die Frauen | Neues Kapitel in der Kasachstan-Affäre | Der Ärger der Car-Unternehmer über Bern

                                                           

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Donnerstag, 1. März 2018





Liebe Leserinnen und Leser

Eigentlich schien die Kasachstan-Affäre abgehakt – und für die involvierten Parlamentarier ausgestanden. Vor drei Jahren war aufgeflogen, dass sich mehrere Politiker von Lobbyisten hatten einspannen lassen, die vom kasachischen Regime beauftragt waren. Zwar mussten sich die Damen und Herren Nationalräte vorwerfen lassen, sie hätten mit politischen Vorstössen als Erfüllungsgehilfen gedient. Aber weil angeblich kein Geld floss, versandete die Affäre schliesslich.

Gut möglich, dass doch Geld floss. Ein neues Dokument belastet den damaligen SVP-Nationalrat Christian Miesch. Es geht um 4635 Franken, die Miesch dem Lobbyisten Thomas Borer in Rechnung gestellt hat – eine «sehr geheime Rechnung», wie meine Kollegen im Bundeshaus, Markus Häfliger und Christoph Lenz, aufdecken.

Ich wünsche Ihnen einen unbelasteten Tag.

Jürg Sohm, Produktionschef


​Das Beste aus unserer Redaktion

Der Ärger der Car-Unternehmer
Sollen Car-Touristen nicht mehr beim Bärengraben aussteigen dürfen? Car-Unternehmer ärgern sich über die Forderung, die Parkplätze beim Bärengraben seien aufzuheben. Komme das Parkverbot, würden sie sich darüber hinwegsetzen. Zum Artikel (ABO+)

Sommarugas Herzensanliegen jäh gestoppt
Seit 37 Jahren ist die Gleichstellung von Mann und Frau in der Verfassung verankert. Doch nun, wo ein Projekt zur Bekämpfung der Lohndiskriminierung in Griffweite ist, macht der Ständerat einen Rückzieher. Was ist geschehen? Zum Artikel

Experiment WG-Haus
14 Frauen und Männer wohnen im Berner Stöckacker-Quartier unter einem Dach. Das Besondere daran: Das Mehrfamilienhaus wurde von den Eigentümern eigens für die Bedürfnisse der Wohngemeinschaft renoviert und umgebaut. Zur Reportage (ABO+)

Humor interessiert ihn nicht
Im Mai erhält Christoph Simon den wichtigsten Preis im deutschsprachigen Kabarett. Dabei will der Berner Autor sein Publikum eigentlich zum Heulen bringen. Nun zeigt er sein neues Programm: eine romantische Komödie. Zum Porträt (ABO+)



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Die verheerende Schweinepest kommt
Die Afrikanische Schweinepest nähert sich von Osten her der deutschen Grenze. Auch in der Schweiz ist man bereits in Alarmbereitschaft. Zum Artikel


Berner Woche

Königin für Kopf und Herz
Die französische Starschauspielerin Jeanne Moreau war nie ein It-Girl, sondern verkörperte starke, selbstbewusste Frauen, die nicht immer auf Anhieb durchschaubar sind. Nun widmet ihr das Kino Rex eine grosse Retrospektive.

Kino Rex, Bern: ab Donnerstag, 1. März, 20.30 Uhr

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